Man kann fast die Uhr danach stellen: Demnächst hauen Pitchfork, Paste und Co. wieder ihre Halbzeitbilanzen raus – „Die besten Alben des Jahres … so far“. Manche updaten solche Listen ja gefühlt im Stundentakt. Wie dem auch sei, ich erstelle lange schon keine Listen mehr wie früher (vor Corona), und auch bin ich noch nicht bereit für ein tiefschürfendes Fazit.
Aber: Bisher ist das musikalische Jahr 2026 ein exzellentes. Das liegt gar nicht mal nur daran, dass Paul McCartney und die Stones meine Erwartungen locker übertroffen haben oder an den wunderbaren neuen Songs von Death Cab for Cutie. Dass Converge gleich zwei starke Alben veröffentlicht haben, Gorillaz erneut glänzen können, sondern vor allem sind es die vielen tollen Neuentdeckungen, die mir dieses Jahr versüßen. Deshalb legen wir hier einfach mal eine kurze musikalische Trinkpause ein. Bei der WM in Nordamerika waren die ja oft eher überflüssig – mein kleiner Zwischenruf hier vielleicht auch. Aber wer weiß, womöglich findet ihr ja ein bisschen frische Inspiration zum Nachhören.
Ein paar Entdeckungen im ersten Halbjahr 2026 (no particular order):
- AMERICAN FOOTBALL – American Football
- GENESIS OWUSU – Redstar Wu & the Worldwide Scourge
- JOYCE MANOR – I Used to Go to This Bar
- WENDY EISENBERG – Wendy Eisenberg
- BOARDS OF CANADA – Inferno
- DRY CLEANING – Secret Love
- KIM GORDON – Play Me
- SHABAKA – Of the Earth
- ANGEL DU$T – Cold 2 The Touch
- ALDOUS HARDING – Train On The Island
Und natürlich das:


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